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Fokus des Monats - Juni

Kula (कुल) - Familie or Yogische Gemeinschaft

by Natalie


Meaning:

Alleine bist du stark, doch gemeinsam sind wir stärker.

Wir gehören zusammen - wir sind verbunden. Yoga beinhaltet Gemeinschaft - das Zusammenkommen von Menschen aller Geschlechter, Hintergründe, Formen, Kulturen, Altersgruppen und Interessen, um die gleiche Erfahrung zu teilen. Im Sanskrit nennt man es Kula (कुल) - was auch einen Stamm oder eine Familie beschreibt. Teil einer vielfältigen und inklusiven Kula zu sein, kann uns helfen, über unser "kleines Selbst" hinauszuwachsen - das Selbst, das sich abgesondert, nicht gut genug oder verurteilend fühlt. Die Schwingung von positiv gesinnten Menschen erhöht unsere Schwingungsfrequenz - diese geteilte Freude hebt unseren Geist.

Teil einer Kula zu sein, beinhaltet die Verantwortung, uns immer wieder an unser höheres Selbst zu erinnern und uns mit ihm zu verbinden - das Selbst, das von einem Ort der Liebe, des Mitgefühls, der Zugehörigkeit und der Fürsorge aus denkt, spricht und handelt. Dieses Selbst ist die Quelle, die uns befähigt, eine Gemeinschaft zu nähren. Wir können große Energie und Ermächtigung für alle erzeugen. Durch die Verbindung mit anderen, können wir uns mit uns selbst verbinden.

Auf diese Weise kann die traditionelle Vorstellung von Yoga als eine persönliche und individuelle Praxis erweitert werden, um mehr soziale Aspekte und Erfahrungen der Verbindung mit anderen als auch mit dem Selbst einzubeziehen.


“Most of us need to be reminded that we are good, that we are lovable, that we belong. If we knew just how powerfully our thoughts, words, and actions affected the hearts of those around us, we'd reach out and join hands again and again. Our relationships have the potential to be a sacred refuge, a place of healing and awakening. With each person we meet, we can learn to look behind the mask and see the one who longs to love and be loved.” ~ Tara Brach


Mantra:


Sat-sangatve nissangatvam nissangatve nirmohatvam


Nirmohatve nishchala-tattvam nishchala-tattve jivanmuktih


Bhaja govindam bhaja govindam bhaja govindam mudha-mate


Gute und tugendhafte Gesellschaft führt zu Nicht-Anhaftung. Aus Nicht-Anhaftung entsteht Freiheit von Verblendung. Mit der Freiheit von Verblendung spürt man die unveränderliche Realität. Indem man diese unveränderliche Wirklichkeit erfährt, erlangt man in diesem Leben Befreiung. ICH BIN ist der Ozean des Gewahrseins. Wenn man dies erkennt, fühlt man: "Ich bin nicht der Körper und der Geist, obwohl ich einen Körper und einen Geist habe. Erkenne Govinda, erkenne Govinda in deinem Herzen, oh du Weiser.


Übersetzung von Shankaracharya


Intention:


Auf welche Weise kann ich dazu beitragen, meine Gemeinschaft zu formen?

Was möchte ich mit anderen teilen?

Lege deine Hände auf dein Herz und erlaube dir, darauf zu vertrauen, dass du dazugehörst.

Bringe das Bewusstsein zu deinen Füßen - deine Verbindung zum Boden. Der Boden, der uns alle miteinander verbindet und hält.


Auf der Matte:


Übe eine Abfolge von Asanas, die sich gegenseitig stützen und halten.

Übe verschiedene Gruppen (Drehungen, Balancen, Vorwärtsbeugen, Rückbeugen). Übe mit Demut und Akzeptanz gegenüber jeder Haltung.

Versuche, Anhaftungen oder Abneigungen gegenüber bestimmten Asanas loszulassen. Achte auf deinen Atem, auf den Rhythmus des Atems - auf den Rhythmus, den du erzeugst und der dich mit den anderen Yogis verbindet.


Außerhalb der Matte:


Indem wir eine gesunde und freundliche Verbindung mit guter Absicht praktizieren, können wir eine noch größere Wirkung und positive Veränderungen in die Welt und eine größere Gemeinschaft außerhalb unserer Yogamatten bringen. Ehrung und Respekt für die Vielfalt des Lebens. Treffen wir uns mit einem offenen Herzen und einem freundlichen Lächeln.


Wie du deinen Kula findest:

  1. Bewusstsein - Finde heraus, in welcher Gemeinschaft du leben möchtest und von wem dich umgeben sein willst.

  2. Probiere etwas Neues aus - Gebe dem Unbekannten eine Chance, damit sich neue Verbindungen entfalten können.

  3. Lasse Urteile los - Urteile halten uns davon ab, uns tief mit anderen zu verbinden, und meist sind Urteile nur ein Spiegelbild unserer eigenen Abneigungen und eine Projektion innerer Unzufriedenheit.

  4. Sei du Selbst - Lasse Selbstzweifel los und erlaube dir, dein authentisches Selbst zu zeigen.


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